Altnordische Philologie. Norwegen und Island by Odd Einar Haugen; Aus dem Norwegischen von Astrid van Nahl

By Odd Einar Haugen; Aus dem Norwegischen von Astrid van Nahl

Das Handbuch bietet einen breiten Überblick über altnorwegische und altisländische Sprache und Literatur mit den Bereichen Handschriftenkunde, Textkritik, Runologie, Paläographie, Namen, Sprachgeschichte vom Altnordischen bis zum Mittelnorwegischen, Saga, Edda und Skaldik. Eine Fülle von Illustrationen und Faksimiles erleichtertden Einstieg in die einzelnen Themenbereiche; viele von ihnen sind zu weiterführenden Studien in Farbe auf einer eigens eingerichteten Homepage zu finden. Das 2004 in Norwegen erschienene Buch wurde mit Blick auf ein deutsches Zielpublikum überarbeitet und um weiterführende Literatur ergänzt.

The instruction manual offers a wide evaluation of outdated Norwegian and previous Icelandic language and literature, masking the parts of hand-writing, textual content feedback, runology, palaeography, names, language historical past from outdated Norse to center Norwegian, sagas, eddas, and skaldic poetry. initially released in Norway in 2004, this version has been revised to handle a German viewers and has been supplemented with extra literature.

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Was auch immer im Bereich der altnordischen Philologie geforscht wird, es hat mit diesen Voraussetzungen zu tun. Deshalb benötigt man ein spezielles Wissen von den Quellen, ihrem Aufbau, ihrer Uberlieferung und ihrer Aufbewahrung. Handgeschriebene Bücher Studiert man ein gedrucktes Buch aus der Kinderzeit der Buchdruckerkunst und vergleicht es mit den kunstvollen Handschriften aus dem Mittelalter, überrascht die Erkenntnis, wie viel beide gemeinsam haben. Aufbau und Architektur der Bücher wurden in der Tradition von Manuskripten geformt; die Buchdruckerkunst war in erster Linie eine Mechanisierung des alten Schreibhandwerks.

Wurde der Bogen ein weiteres Mal gefalzt, erhielt man das Quartformat, Quarto. Dieses erscheint unter mehreren Abkürzungen; am gebräuchlichsten sind '4to' und '4°', aber man sieht auch 'qv'. Grundeinheit für das Pergamentformat ist ein Kalbsrücken. Kalbshaut, die als Pergament zum Schreiben vorgesehen war, sollte von einem jungen Kalb stammen, da die Haut sonst zu dick und grob wurde. Das größtmögliche Format ergab sich somit von selbst, mit der natürlich bedingten Abweichung durch die individuelle Größe und Anatomie eines Kalbes.

Mittlerweile werden die Termini jedoch auch umgekehrt benutzt. Im Norden wird der Terminus Pergament allgemein für Beschreibmaterial aus Haut benutzt — so auch hier. Im Norden finden sich nicht viele sichere Belege für Pergament von anderen Tieren als Kälbern. Vielleicht haben die Isländer und Norweger auch Schafshaut als Pergament genutzt, doch ist dies noch nicht ausreichend untersucht. Es gibt jedenfalls keinen einzigen isländischen Pergamentcodex, der nachweislich auf anderem Material als Kalbshaut geschrieben wäre.

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